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Es werden mit dem Umbau des Sossenheimer Wehres die folgenden wesentlichen Ziele verfolgt:

  • Verbesserung der Lebensbedingungen für Gewässerorganismen (wirbellose Gewässertiere, Wasserpflanzen und Fische),
  • Wiederherstellung ökologisch funktionsfähiger Räume,
  • Stärkung der Eigendynamik des Gewässers in dem durch die Erfordernisse der Hochwassersicherheit vorgegebenen Rahmen,
  • Beseitigung von Wanderhindernissen für Fische und andere Wasserorganismen (Wiederherstellung der Durchgängigkeit).

Der Genehmigungsplan zeigt, wie diese Ziele erreicht werden sollen:

Das Sossenheimer Wehr mit seinen beweglichen Stauklappen wird so zurückgebaut, dass nur die vorhandene Brücke über die Nidda bestehen bleibt. Das Klappenwehr wird ersetzt durch ein festes Streichwehr, das etwas unterhalb der Autobahn errichtet wird und dessen Krone eine leicht gerundete Form erhält. In den Wehrrücken integriert wird eine Fischaufstiegsanlage. Das Wehr lenkt einen Teil des Nidda-Wassers in den Grill'schen Altarm, der eine offene Verbindung zur Nidda erhält. Auch das untere Ende des Altarms wird mit der Nidda verbunden, sodass das in den Altarm strömende Wasser wieder ablaufen kann. Hier wird eine raue Sohlrampe errichtet. Parallel zu der Rampe wird eine weitere Fischaufstiegsanlage errichtet, die den Fischen den Aufstieg über den Grill’schen Altarm in das Oberwasser des Wehres ermöglicht.

Der Uferweg der Nidda wird neu gestaltet, eine Brücke führt jeweils über den nun offenen oberwasserseitigen Einlauf und über den unterwasserseitigen Auslauf des Altarms.

Gehen wir ins Detail!

Wie wirkt sich der Umbau des Wehres auf die Wasserstände aus, wie auf die Hochwassersicherheit? Was geschieht mit dem Grundwasser? Darüber erfahren Sie hier etwas: