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Der Bauablauf lässt sich in folgende Schritte aufgliedern:

  • Entschlammung und Auffüllung des aufgeweiteten Bereiches am Zulauf des Grill’schen Altarms,
  • Herstellung der Brücke am Zulauf des Grill’schen Altarms,
  • Bau des Dükers für den Auslasskanal der Autobahnentwässerung BAB 648 im Rohrvortriebsverfahren,
  • Herstellung der Brücke am Auslauf des Grill’schen Altarms,
  • Vorbereitung Anschluss des Altarms zur Nidda im Bereich des Auslaufs,
  • Anschluss des Grill’schen Altarms im Oberwasser des jetzigen Sossenheimer Wehres,
  • Bau der Rampe am Auslauf des Grill’schen Altarms,
  • Bau des neuen Streichwehrs in der Nidda,
  • Bau der Fischaufstiegsanlagen,
  • Rückbau der Wehrklappen und Wehrhäuser des jetzigen Sossenheimer Wehres,
  • Anpassung der Wegeverbindungen, Wiederherstellung der Oberflächen, Ufersicherung.

Viele der Arbeitsschritte werden zeitlich überlappend durchgeführt, so werden die Bauarbeiten etwa 18 Monate in Anspruch nehmen. Jedoch können Hochwasserereignisse die Bauzeit stark beeinflussen. Daher werden die kritischen Arbeiten im Gewässerbett der Nidda zu Zeiten ausgeführt, in denen kaum mit Hochwasserereignissen zu rechnen ist. Außerdem wird schon vor den Arbeiten im Nidda-Bett der Anschluss des Grill’schen Altarms an die Nidda bereits soweit fertig gestellt, dass der Altarm als zusätzliches Abflussgerinne zur Verfügung steht.

Im Zuge der Maßnahme sind rund 12.500 m3 Bodenmaterial auszuheben, teilweise wieder einzubauen und überschüssiges, für die Weiterverwendung vor Ort ungeeignetes Material abzufahren. Für den Aufbau der Rampen und Fischaufstiegsanlagen werden ca. 9.000 m3Steinerde und Wasserbausteine benötigt. Das Material muss zum Teil zwischengelagert werden. Dafür und für die Baustelleneinrichtung werden Flächen benötigt. Sie wurden so ausgewählt, dass der Eingriff in die bestehende Vegetation gering gehalten werden kann. In dem folgenden Plan ist dargestellt, wo sich diese Flächen befinden:

Jede Baustelle bringt Beeinträchtigungen mit sich, am Sossenheimer Wehr werden sie besonders den regen Freizeitverkehr an der Nidda betreffen. Natürlich sollen die Störungen möglichst gering gehalten werden. Aus dem Baustelleneinrichtungsplan geht hervor, wie der Verkehr während der Bauzeit geregelt werden soll. Die Hauptbaustellenzufahrt liegt im Südosten und erfolgt über die Oeserstraße und die Behelfsautobahnauffahrt zur A5 entlang der Böschung des Autobahnzubringers A648 zur A5. Die Baustellenzufahrt führt also östlich an der Siedlung Neufeld vorbei. Der Rad- und Fußwegverkehr muss während der Bauzeit umgeleitet werden, auf der rechten Nidda-Seite wird er auf Feldwege verlegt, die entsprechend vor allem für Radfahrer herzurichten sind. Auf der linken Nidda-Seite wird die Umleitung vor allem für Fußgänger eingerichtet, sie führt um den Grill’schen Altarm herum.

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