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Der im Zuge der Nidda-Regulierung und durch Kiesabbau entstandene Altarm hat eine Länge von etwa 600 Metern. Aus dem Oberwasser des Sossenheimer Wehres wird er über eine Rohrleitung mit Nidda-Wasser versorgt. Die Leitung ist in der Regel offen, nur im Falle eines Hochwassers wird sie mit einem Schieber geschlossen. Die Menge des von der Nidda in den Altarm laufenden Wassers ist gering.

Am unteren Ende des Altarms kann das Wasser über ein mönchartiges Bauwerk und eine Rohrleitung in die Nidda abgeleitet werden. Da die Überfallschwelle dieses Bauwerks jedoch in einer Höhe angeordnet ist, die vom Wasserspiegel des Altarms kaum je erreicht wird, läuft das Wasser aus dem Altarm in der Regel über eine etwas niedriger liegende Schwelle in den „Waldgraben“ ab. Dieser Graben verbindet den Grill’schen Altarm mit dem südlich, also niddaabwärts, gelegenen Altarm „Kellerseck“.

Die Planung sieht vor, den Grill’schen Altarm offen mit der Nidda zu verbinden. Er soll wieder kräftig von Nidda-Wasser durchströmt werden. Dazu wird einfach der Abzweig des Altarms von der Nidda geöffnet. Das Streichwehr sorgt dann dafür, dass Wasser in den Altarm geleitet wird. So einfach dies ist, so schwierig ist es, die (Wieder-) Einmündung des Altarms in die Nidda zu gestalten. Würde man den Altarm an seinem unteren Ende einfach zur Nidda hin öffnen, so würde der Wasserspiegel im Altarm stark absinken, weil die Nidda hier, im Unterwasser des Wehres, eine niedrige Wasserspiegellage hat. Daher wird an der Einmündung des Altarms in die Nidda eine Sohlrampe geschüttet, deren Oberkante nur 10 Zentimeter unter der des Streichwehrs liegt. So ist dafür gesorgt, dass einerseits ständig Wasser durch den Altarm fließt, andererseits aber der Wasserstand im Altarm nur ganz unwesentlich und nur an seinem unteren Ende absinkt.

Die Rampe am Auslauf des Grill’schen Altarms wird analog zu der Rampe in der Nidda hergestellt. Sie hat eine Neigung von 12% (1:8) und eine Länge von 15 m. In Fließrichtung gesehen rechts wird der Rampe eine Fischaufstiegsanlage zur Seite gestellt, die ähnlich wie die Anlage am neuen Wehr gestaltet ist. Sie eröffnet den Fischen eine weitere Aufstiegsmöglichkeit über den Grill’schen Altarm.

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