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Als Ersatz für das Klappenwehr soll etwa 250 Meter oberhalb des derzeitigen Standorts ein Wehr mit einer ungefähr 70 Meter langen festen Schwelle – ein Streichwehr – in die Nidda gebaut werden, das das Wasser bei niedrigen und mittleren Abflüssen zu einem überwiegenden Teil in den Grill´schen Altarm leitet. Im Hochwasserfall kehrt sich die Aufteilung um und es fließt etwa drei Viertel des Abflusses über das Streichwehr und die Nidda ab, nur ein Viertel über den Grill’schen Altarm.

Was ein Streichwehr ist, lesen Sie hier:

Einige Details: Das Wehr ist als gut 50 m lange Natursteinrampe in einer Kombination aus Raugerinne und Niedrigwasserrinne ausgebildet; diese Rinne besteht aus hintereinander angeordneten, durch Steinriegel voneinander getrennten Becken. Die Beckenstruktur ermöglicht den Fischen den Aufstieg – die Tiere können sich beim aufsteigen „ausruhen“, da in den etwa 10 Quadratmeter großen Becken die Strömung nicht so stark ist wie auf der Rampe. Die Riegelkonstruktion und das neue Wehrbauwerk insgesamt sind hier in einem Plan dargestellt:

Der Höhenunterschied zwischen Oberwasser und Unterwasser des neuen wie des alten Wehrs beträgt etwa 1,80 m, es ergibt sich daraus ein Gefälle der Rampe von 1:29. Im Unterwasser läuft die Rampe Richtung Ufer schräg aus. So entsteht eine Leitströmung, der die Fische folgen, wenn sie den Fluss hinaufschwimmen, sie finden also ihren Weg. Niedrigwasserrinne: Sie befindet sich etwa in der Mitte der Rampe. Mit ihr wird sichergestellt, dass auch bei niedrigen Abflüssen der Nidda die Rampe ständig durchströmt wird. Parallel zur Niedrigwasserrinne wird eine Kanurinne angeordnet – nicht nur Fische, sondern auch Kanuten sollen das Wehr passieren können!

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